Eifel - Trophy

Gesa 6. Dezember 2009

Aufkleber auf einer Ente, die neben mir auf dem Rewe Parkplatz steht:

(Optik wie CAMEL-Trophy Aufkleber, gelb & länglich)

EIFEL - Trophy

Wer durch die Eifel will,

muss verteufelt gut fahren

(… den MUSS ich haben :-)  )

Doofe Frage des Tages

Gesa 30. November 2009

Samstag Morgen, kurz vor sieben in der Bäckerei. Verkäuferin zum reinkommenden Kunden:” Na Marco, bist Du schon wach?”

- Kann man davon ausgehen, wenn er im Laden steht, oder?? ;-)

Randnotiz

Gesa 26. November 2009

Ich komme nach dem Wäscheaufhängen zurück in’s Wohnzimmer.

“Schatz, ich habe eine gute & eine schlechte Nachricht. Die Gute: Der Kugelschreiber ist sauber…”

:-/

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Buchtipp: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben

Gesa 26. November 2009

Zugegeben, ich hatte es bereits zuvor dreimal in der Hand - “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben” und dachte - ein medizinisches Satierebuch? - das braucht doch wohl wirklich kein Mensch! Irgendwann kam ich in die Verlegenheit einer längeren Wartezeit unterwegs in Mayen und holte mir in einem Rewe dafür dann dieses Buch. Und ich bin SO froh! :-)

Eckart von Hirschhausen hat eine mir sehr vertraute Sicht der Dinge und weiss Situationen bestens zu erklären und aufzuklären - leider weiss das sein Umfeld nicht immer zu schätzen. Mit viel Witz, Fachwissen und Gefühl für Situationen beschreibt er Momente, die wohl niemandem von uns fremd sein dürften, schildert Fachgespräche über Matratzen oder plaudert seine Erfahrungen mit Patienten aus. Man kann viel lernen über das Verlangen nach einem Partner, warum wir diesen nach dem Sex nicht essen und was das Ganze mit kalten Füssen zu tun hat. Balz- & Flirtverhalten wissenschaftlich, komisch beleuchtet und die Erklärung, warum TRA (Technology Related Anger) in den USA eine anerkannte Diagnose ist.

Ich kann ihn Euch nur an’s Herz legen, mit Eckart von Hirschhausen werdet Ihr viel Spass haben - eines der wenigen Bücher, über die ich während des Lesens selbst laut lachen musste :-)

www.amazon.de   -   9,95 als Taschenbuch

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Zivilisation - schön war’s

Gesa 26. November 2009

Ich werde immer wieder gefragt - “Hast Du Dich schon eingewöhnt in Deinem neuen Zuhause?”

Soll das ein Scherz sein? Ich bin hier von der ersten Minute an Zuhause gewesen. Hier in der Eifel und auf dem Zarenhof im Besonderen bin ich endlich Zuhause - ein Gefühl, das ich in der Form nie zuvor hatte. Aber…

Ein Aber? Ja, denn alles hat natürlich seinen Preis. Die Lebensqualität ist hier unumstritten hoch - hier ist Natur pur und ich meine nicht nur drei gepflanzte Kastanien auf einem Fleckchen Grün. Hier ist die rauhe Wildnis, so richtig - mit Wildkatzen  in Hundegröße vor der Haustür und wunderbaren Hirschen.

Nur manchmal ist es dann doch so, dass Du Zivilisation einfach irgendwann einmal dringend brauchst!  Mir ging das so, als ich dann endlich meine Kurs-Jahresplanung für 2010 in Angriff nehmen wollte. Da ich zu der Sorte Mensch gehöre, die nicht unbedingt den neuesten Technologien nachjagen und ich schmerzlich lernen musste, dass auch Gesa und ein Palm einfach keine langfristige Bindung einzugehen in der Lage sind, pflege ich mein gutes, bewährtes Kalendersystem von ‘Filofax’. Ich muss einfach in dessen Seiten blättern können, dieses Durchgeklicke verwirrt mich und ohne das Gefühl von Papier in den Händen und einem Kugelschreiber kann ich einfach nicht guten Gefühls Termine bestimmen. Es ist also ein ganzheitliches Planungsgefühl, das ich brauche um glücklich zu sein.

Nun habe ich schon trotz starker anfänglicher Sehnsüchte sowohl Obi, als auch Real Kauf gut kompensieren können - mehr schlecht, als recht, aber das geht!Wie aber kompensiere ich ein Kalendersystem mit einer natürlich ganz eigenen Lochung? Heimarbeit? DIN4 Blätter auf DIN5 zurechtschneiden, beschriften, anmalen und an kalten Winterabenden kleine Löchlein reinbasteln? Es nützt also alles Gezeter nichts, ich muss in irgendeiner Form an diese Einlagen kommen. Ich habe es mit einem für Eifelverhältnisse gut sortieren Schreibwarenladen in unserer Kreisstadt probiert - vergebens. Ein mitleidiges Lächeln seitens der wirklich bemühten Verkäuferin, aber leider keine Chance!

Internet - war der Tip. Prima. Ich ergoogle also die Seite des Herstellers und siehe da! Ein Onlineshop mit allem, was das Herz begehrt! Fünf oder sechs verschiedene Größen und Lochungen - na danke… Das hilft mir wirklich. Neben jedem System z.B. “Pocket” stehen die Maße der Seiten in Zentimetern. Keine Ahnung, welches von diesen Dingern ich habe - und aus genau DEM Grund kaufe ich so Zeugs niemals im Netz! Ich muss das in den Händen halten, einen Wiedererkennungswert erfühlen und stellt sich dann das aus warme Bauchgefühl in Anbetracht des gewohnten Anblicks ein, dann kann ich es getrost kaufen - was weiss ich, was das für ‘ne Größe in Zentimetern ist, verflixt!

Ich organisiere mir also einen Zollstock und will die Seiten nachmessen - schlau, nicht wahr?? Ja - ich schlage den schönen Ledereinband meines Filos auf, will die erste Seite messen und was sehe ich da? Eine Einprägung im Leder - DIN5. Prima, DIN5 ist eine der angegebenen Größen und ich kann den Zollstock getrost wieder weglegen. Wieder die Mouse in der Hand, mache ich ein Häkchen an die entsprechende Kategorie und bekomme eine Auswahl an Kalenderübersichten. Prima, ein weiteres Häkchen an die Ganzjahresübersicht und nun brauche ich noch die einzelnen Tage. Bisher hatte ich pro Tag eine Seite - da ich aber nicht wieder mit 5kg - Kalendermasse durch die Gegend laufen möchte, wage ich den großen Schritt in die Veränderung zu einer Übersicht von einer Woche auf zwei Blättern! International? Nein… Schlicht? Mit Linien oder ohne? Oder… genau DIE - eine Übersicht mit ROSA - perfekt! Und schon angeklickt und ab zur Kasse.

“Sind das wirklich die Artikel, die sie wünschen” Klar! Ne… Moment mal - was ist das? Warum steht da Ganzjahresübersicht 2010 und Kalender 2009? Was bitteschön soll ich denn mit Kalenderblättern für 2009 - so’n Quatsch! Aber wie lösche ich das wieder raus?? Ich klicke mich durch die Gegend - alles vergeblich, keine Chance. Ich verlasse die Seite, öffne ein neues Fenster, gehe wieder in den Shop - üääääh - immernoch dieser Mist in meinem Warenkorb. Ich geb’s auf! Ich verlasse die virtuelle Einkaufswelt und finde mich damit ab, mich in der Realität in die Zivilisation begeben zu müssen!

Der Zarenhof befindet sich im Dreieck Trier / Koblenz / Köln. Du kannst nun also knobeln, welche Zivilisationsform Du wählen möchtest. Da mir Trier und Koblenz doch etwas provinziell erscheinen und ich selbst dort manchmal an Zivilisation zweifel,  ich weitere Enttäuschungen jedoch nicht verkraften würde, entscheide ich mich spontan für Köln. Das ist mir eh viel sympathischer.

Es ist also Montag Nachmittag und der Wunsch treibt mich in die Großstadt, die Zivilisation. Dank dem Mann bekommt das Auto auf den letzten Minuten davor noch neue Wintersöckchen - auch bitter nötig, möchte ich nicht in diesem strömenden Regen (das ist eigentlich stark untertrieben, denn er strömt nicht, er fließt vielmehr) auf der Autobahn Wasserski fahren. Mit neuen Winterreifen, wenig Lust aber einer voll aufgedrehten Heizung geht es also gen Köln!

Ich bin nicht gut im Einkaufen - dieses Frauen gerne zugeschriebene Gen geht mir wirklich völlig ab! Ich steuere die Kölner Innenstadt an und frage mich - wo hier gibt es meine Kalenderblätter?? Wo parke ich? Wer sind all diese Menschen - haben die nichts anderes zu tun, als Montag Spätnachmittag hier die Strassen zu verstopfen? Im Vorbeifahren sehe ich in einer Strassenflucht einen Bruchteil eines Geschäftshauses an dem ich ein Galeria-Kaufhof-Leuchtschild erahne. Super! - aber leider schon dran vorbeigefahren. Macht ja nichts, wir kreisen das jetzt einfach ein und halten die grobe Richtung. So wenig Glück ich auch mit elektronischen Dingen habe, so viel Glück habe ich im Auto. Das gilt sowohl für mein gutes Stau-Karma, als auch für die Parkplatzsuche. Ich folge einfach der ‘Witterung’ von Galeria Kaufhof und lande unmittelbar in einer Sackgasse, die an die Fussgängerzone grenzt. Auf der gegenüberliegenden Seite ist? - Galeria Kaufhof! Und ein Parkplatz direkt davor. Bitte wie habe ich das gemacht? Tadaaa.

Ziemlich selbstzufrieden betrete ich eine neue Welt. Ok, ich wollte es! Ich wollte Zivilisation, aber hey, dieser Laden hier ist so riesig, ich hege den Verdacht, dass die eine eigene Postleitzahl besitzen?!

Unglücklicherweise komme ich als erstes an der Buchabteilung vorbei - für mich immer sehr fatal, aber bereits nur 10 Minuten später und um drei Bücher schwerer gelange ich an die Kasse. Hier spätestens oute ich mich wohl als Nicht-Städterin, denn der Verkäufer ist schier erstaunt und freut sich ehrlich, als ich nicht nur auf sein “Guten Tag” mit einem ebensolchen Wunsch antworte, sondern es auch noch ein Gratis-Lächeln obendrauf gibt. Das scheint das Team dort an der Kasse nicht gewohnt zu sein - schlimm eigentlich.

Auf Nachfrage weist mir der nette Verkäufer nun noch den Weg in die Büroabteilung, die ich fast sofort und ohne Wegeplan auch finde und endlich liegen sie vor mir - die geliebten Inlets! Ich schwelge in Gewohntem und greife mir dann die gebrauchte Jahresübersicht 2010 + 2011, sowie die Kalenderblätter und gehe zahlen.

Direkt neben meinem Auto befindet sich SportScheck. Ist mir gar nicht aufgefallen, als ich aus der Sackgasse die Fussgängerzone betrat - na gut, schnell nochmal einen kurzen, kleinen Blick reinwerfen. Gottseidank konnte ich schadfrei alle Verkaufsweltenebenen durchlaufen/mit der Rolltreppe durchfahren, ohne irgendwo spontan in Versuchung zu geraten. Eindeutig - dieser Laden hängt dem SportScheck in Hannover deutlich hinterher! Glück für mich!

Ich verlasse die Rolltreppe gerade, um vom zweiten Geschoss in das erste zu wechseln und befinde mich mental zwischen der Frage, wie ich den neuen, netten Notborder nennen soll, den ich gerade übernommen habe und einem kurzen Seitenblick nach rechts, als ich - karums - mitten in einen mir arglistig in den Weg gesprungene Klamottenständer lande, so ein doofes, rundes Drehteil! Ein kurzer Blick über die Schulter - gut, hat keiner gesehen (glaube ich), ich sortiere mich raus und als ich den Kleiderständer wieder verlassen will, blicke ich genau auf das Schild auf eben diesem, darauf steht (vermutlich der Markenname der daran befindlichen Teile): TAO. Prima, ist die Hundenamensfrage also auch schon geklärt “Tao” wird er heissen. Manchmal sind die Dinge eben einfacher, als sie scheinen…

Zurück am Auto, nach einem unglaublich langen Ausflug in die Kölner Fussgängerzone von ungefähr 15 - 20 Minuten grübel ich noch - kurz IKEA oder doch nicht? Oder doch? Doch! - denn eigentlich brauche ich dringend noch einen dritten Hunde-Apothekenschrank, bevorzugt Billy in Buche mit Glastüren.

Irgendwie leitet mich mein Navigationssystem durch Köln und ich frage mich noch - was haben die Menschen vor dieser Erfindung getan? Haben sie sich Proviant mitgenommen und einen Schlafsack? - Immerhin gibt es Gegenden, in denen möchte man nicht aussteigen und nach dem Weg fragen. Diese hier ist so eine. Vorsichtshalber drück ich mal die Knöpfe meiner Zentralverriegelung nach unten.

Vor mir - ich stehe wartend an einer roten Ampel - ist ein kasernenähnlicher Bau mit hohem Sicherheitszaun und einem offenen Metalltor. Alte Bauwagen stehen darin und am Tor das Schild “Hofladen”. Hofladen?? - stelle ich mir irgendwie anders vor… Mit “Hof” assoziiert man doch eher einen Bauernhof mit fröhlich darauf tollenden, übermütigen Zicklein, ein paar idyllische Hühner,… ich sehe nur Grafitti und ein Rudel Alternativer oder Punker oder alternativer Punker, die dieses Ambiente gerade betritt. Sieht man so aus, wenn man nur lange genug Naturkost eines Kasernenhofladens in sich hineinstopft?? Ich werde mir meine Hühnchen in Zukunft nur noch selber fangen!

Das eingezäunte Gelände nimmt kein Ende, ich fahre ein ganzes Stück daran entlang und frage mich - bin ich hier richtig? Liegt IKEA in Köln in den Slums?? Mein Navi verrät mir - nicht mehr weit und gedanklich bin ich gerade richtig froh, nicht das Maechen mitgenommen zu haben - generell lasse ich nicht gerne Hunde draussen im Auto, aber hier lasse ich ja noch nichtmal  das Auto gerne draussen! Der Kasernenhof nimmt ein Ende und des Rätsels Lösung ist auf einem Hinweisschild zu finden “JVA” - ah, alles klar - ich nehme glaube ich doch mein Navigationssystem aus dem Auto, wenn ich zu IKEA reingehe…

Ich habe mich noch nicht von meinen Sicherheitsgedanken verabschiedet, da sehe ich es schon: groß, blau und eckig - IKEA. Wunderbar. Der gepflegte Parkplatz nimmt mir ein wenig die Sorge vor dem rauhen Umfeld und ich konzentriere mich wieder voll und ganz auf mein Prakplatzkarma! Ich denke, ich wähle einen Parkplatz genau vor dem Eingang ;-). Ich steuere die entsprechende Reihe an, biege ab - wie jetzt? - lauter Mutter/Kindparkplätze? Na bitte, dann eben die nächste Reihe - das Gleiche - die ersten ungefähr dreihundert Parkplätze sind reserviert nur für Mütter mit ihren Sprösslingen, in den folgenden Reihen sieht es nicht anders aus.

Ja gibt es denn das?? Haben denn diese Dinger keine Beine zum Laufen oder warum müssen die direkt vor dem Eingang ausgeladen werden? Ich finde gerade Kinder sollten ausgewiesene Parkplätze ganz hinten bekommen! Erstens bekommst Du als normal Einkaufender mit dem Familienstand “ledig” dieses Gequake beim Ein-und Auspacken des Nachwuchses nicht mit und zweites sollten gerade die sich bewegen und ihren TV/Playstation/Chips-Speck abtrainieren.

Hm, ob ich nochmal eine Reihe weiter fahre? Zwecklos. Ich parke also nicht wie gewohnt vor dem Eingang, sondern irgendwo in hinterster Front in Gedanken immernoch kopfschüttelnd ob dieser 2500 Mutter-Kind-Parkplätze. Also bitte, soviele Kinder gibt es in ganz NRW nicht - unglaublich!

Aber eine ganz andere Frage beschäftigt mich in dem Zusammenhang gleich vielmehr - warum gibt es bei IKEA keine ausgewiesenen Parkplätze für Volvo-Fahrer?? Ja haben denn die überhaupt gar keinen Nationalstolz?! Ich finde, das wäre das Mindeste, immerhin legitimiert mich das schon als VIP-Kunde und ich persönlich empfinde mich als einzig Berechtigte, hier einzukaufen in diesem Fall.

Nun gut. Ich bahne mir meinen Weg und folge den Wegweisern quer durch IKEA. So ein Schwachsinn, ich kürze einfach ein paar Mal ab und suche Billy per Gefühl! Fünf Schleifen später und mindestens drei verwunderte Paare, die ich mehrfach aus allen Richtungen passiere - weil ich mich nämlich hoffnunglos verlaufen habe! Ok, zurück zum Anfang und brav der schwarzen Linie nachgezuckelt. Na geht doch! Da ist Billy! Und da sind die Türen. Ordentlich notiere ich mir alles auf meinem kleinen IKEA Zettelchen mit dem kleinen Bleistift. Ich glaube, die sterben auch nie aus, diese Bleistifte, oder? Allerdings fand ich sie früher in gelb und blau lackiert irgendwie hübscher - scheiss auf den Umweltgedanken!

Bei IKEA gibt es für mich immer exakt vier anzusteuernde Stationen: Die Abteilung mit den Duftkerzen, direkt neben der Abteilung mit den Bildern & Rahmen (dort stöbere ich zu gerne nach schwarz/weiss Hundebildern), die Haustierabteilung in der ich allerdings doch nie etwas kaufe aufgrund der mangelnden Qualität und das IKEA - Restaurant. Ich sterbe für Köttbular mit Preiselbeermatsch, Pommes und vieeeeel Soße. Zwingend danach gibt es einen grünen Wackelpudding mit Vanillesoße - leeeecker! Darauf kann ich mich schon drei Wochen lang vorher freuen!

Als ich den Restaurantbereich erblicke, staune ich nicht schlecht - dagegen ist IKEA Großburgwedel und auch Hannover wirklich nur ‘ne schlechte Kantine. Bin ich in einem schwedischen Möbelhaus oder betrete ich gerade eine Hotel-Lounge?? Wirklich toll, ich kann mich gar nicht entscheiden, durch welche Sofas ich mich als erstes fletzen werde…

Bis zu den Sofas kam ich nicht mehr. Meine Gier auf Köttbullar mit Zugaben war so groß, dass ich gerade noch zum ersten Tresen kam, mich dort mit einer Pobacke auf den Barhocker schwinge und Fleischbällchen nach Fleischbällchen verschwinden lasse. Wie gewohnt esse ich drei bis fünf Pommes und schiele schonmal zum Wackelpudding. Was das mit den Pommes auf sich hat? Ich brauch’ die einfach, die runden das Gesamtbild auf meinem Köttbullarteller ab, die müssen da drauf sein! Aber da ich eigentlich kein ausgesprochener Pommesfan bin, bleibt es dann eben bei drei, vier oder fünfen von ihnen - der Rest geht zurück.

Angefüllt mir einem angenehmen grünen Wackel-Hackbällchenbauch schlendere ich Richtung Kassen. Achja, hier sind ja auch die Regale, aus denen man sich Billy direkt selbst rausholt.

Dazu muss ich sagen:

Liebes IKEA Team,

würdet Ihr etwas kundenfreundlicher handeln und die Parkplatzfrage anders lösen, dann hätte ich ein Billy-Regal mit Glastür gekauft. Da ich aber keine Lust habe, mit einem völlig aufgeweichten Pappkarton einen halben Kilometer durch den strömenden Regen zu schieben… kaufe ich dann Billy eben doch nicht und beschränke mich auf übliche Kleinigkeiten wie Kerzen, ein Pflänzchen, etc… Bätsch - selber schuld!

Dabei fällt mir ein - habe ich nur das Gefühl oder verbringen die meisten Frauen einen Großteil ihrer Schwangerschaft und Stillzeit bei IKEA?? Ich habe schon manchmal das Gefühl nicht einkaufsberechtigt zu sein, weil ich nicht mindestens den achten Monat vor mir herschleppe oder zwei Jahre hinter mir an der Hand oder nörgelnd am Jackenzipfel kleben.

Wie dem auch sei, schön war’s in Köln - gerne wieder, aber bitte nicht länger als zwei, drei Stunden, dann brauche ich wieder meine Ruhe, mein Outback, meine grätzigen Wildkatzen um mich herum - und das Eifler Nichts…

PS: Ist es eigentlich ratsam,  mit niegelnagelneuen Winterreifen, frisch montiert auf der nassen Autobahn 230 fahren?? Ach, egal, eh zu spät!

Bis zum nächsten Mal - in Köln!!

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